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Wir möchten „nette Toilette“ nach Eisenstadt holen

Öffentliche Toiletten sind rar in Eisenstadt. Meist sind diese im Einzugsgebiet der Fußgängerzone zu finden und zum Teil sind sie der Bevölkerung nur während Veranstaltungen in selbiger zugänglich. Um Bummler:innen, Spaziergänger:innen und vor allem Eltern mit Kindern das Leben unterwegs zu erleichtern, möchten wir nun die „nette Toilette“ in Eisenstadt umsetzen.


Das Konzept, das in vielen Städten in Deutschland und der Schweiz bereits erfolgreich ist und aktuell auch in Graz Anklang findet, sieht eine Kooperation der Stadt mit Gastronomen vor, sodass Toiletten in Lokalen neben Parks-, Spiel- oder Sportplätzen und dergleichen ohne Konsumzwang benützt werden können.

Dabei unterstützt die Stadt die teilnehmenden Gastronomiebetriebe mit einem monatlichen Betrag, diese weisen sich per Türplakette und optional auch per App als „nette Toilette“ aus.


„Das ist eine Win-Win-Win-Situation für die Stadt, die sich die weitere Errichtung notwendiger öffentlicher Anlagen an wichtigen Punkten erspart; für Gastronomiebetriebe, die Neukund:innen gewinnen können und einen monatlichen Unkostenbeitrag erhalten; und natürlich für die Menschen in Eisenstadt, die dann ein flächendeckenderes Angebot an gepflegten Toiletten vorfinden“, erklärt Stadtparteichefin Charlotte Toth-Kanyak.


Wir sind bereits in Kontakt mit dem Anbieter und werden das Konzept bei der Freistadt einbringen.

2019 sorgte das von der ÖVP-geführten Stadt errichtete und von der FPÖ damals als „teuerste Toilettenanlage der Welt“ bezeichnete WC am Domplatz für Wirbel.

Drei Toiletten löste die moderne Anlage um satte 124.000,00.- Euro seinerzeit ab und war teilweise defekt. Zudem ist die Anlage nur für Teile der Bevölkerung kostenlos: Während man für die Toiletten bezahlen muss, kann das Pissoir gartis genutzt werden. Der Stadtgemeinde zufolge sollte sich die Anlage nach drei Jahren rentieren – das dritte Jahr endet in wenigen Wochen…




BBC Beitrag zur netten Toilette:




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