top of page

Weniger Eitelkeit … mehr Sachlichkeit!

In der letzten GR-Sitzung hatten wir, gemeinsam mit den Gemeinderät:innen der Grünen und der FPÖ, einen Antrag zur Versachlichung des Eisenstädter Amtsblattes gestellt.


Aufgrund der Tatsache, dass das Amtsblatt zu einem Drittel mit Steuergeldern finanziert wird, sehen wir einen großen Bedarf an mehr redaktioneller Berichterstattung und mehr Platz für Eisenstädter Vereine und Wirtschaftsbetriebe.


Daher forderten wir in der letzten GR-Sitzung weniger Parteipolitik und mehr Versachlichung.

Bürgermeister Steiner macht nun noch mehr ÖVP-Werbung und noch mehr Fotos von sich selbst und seinen Parteikollegen daraus, wie man in der aktuellen Ausgabe sehen kann.

Über 100 mal sind ÖVP-Politiker:innen abgebildet.




Auf 34 Fotos ist Bürgermeister Steiner selbst vertreten und dass bei nur 15 unterschiedlichen Textbeiträgen.

Schade, dabei gibt es in unserer Landeshauptstadt so viel mehr zu berichten und zu zeigen.

Sport, Kultur, Tourismus, Freizeit, Gesundheit, Vereine … so viele Themen, von denen man berichten könnte, aber stattdessen sieht man immer nur Politiker mit einem Schild in der Hand.


In der GR-Sitzung folgte ein Abänderungsantrag von ÖVP-Klubobmann Bieber:

„Die Menschen, die Eisenstädterinnen und Eisenstädter, wollen objektive Informationen über die Stadt, und keinesfalls Parteiseiten dort sehen.“, so seine Worte. Im aktuellen Amtsblatt gibt es allerdings fast keine Seite, wo kein ÖVP-Politiker oder -Politikerin zu sehen ist.


Der Abänderungsantrag der ÖVP lautete:

Das Eisenstädter Amtsblatt soll auch in Zukunft in der bisherigen Form herausgegeben werden, um dem Gebot der Sachlichkeit und Objektivität in der Berichterstattung weiterhin gerecht zu werden und um parteipolitische Einflussnahmen auch in Zukunft hintanzuhalten.


Wie seht ihr das? Soll das Amtsblatt so bleiben oder soll es mehr Platz für Vereine, Wirtschaftsbetriebe und redaktionelle Beiträge geben?



Das Eisenstädter Amtsblatt soll ...

  • 0%andere Themen behandeln und weniger Politiker:innen zeigen.

  • 0%in der bisherigen Form weitergeführt werden.



Comments


bottom of page